Berlin und Umgebung
Sie möchten weitere Informationen zu Ihrem Reiseziel? Dann wählen Sie hier Ihren gewünschten Stadtteil oder Ort aus, zu dem Sie mehr erfahren möchten. Lernen Sie Charlottenburg-Wilmersdorf besser kennen!
Zu diesen Themen finden Sie mehr Informationen:Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
Olympiastadion Berlin
Theater des Westens
Schloss Charlottenburg
Messe Berlin
Charlottenburg-Wilmersdorf
Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
Im Westen Berlins befindet sich der 2001 zusammengeschlossene Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Charlottenburg und Wilmersdorf hatten allerdings schon immer eine relativ enge Verbindung zueinander. Charlottenburg hieß ursprünglich Lietzow und wurde durch den Bau des Schlosses Lietzenburg 1695 bekannt. Dieses wurde als Geschenk für die Gemahlin Kurfürst Friedrich des III. als Sommerresidenz erbaut. Nachdem Sophie Charlotte sehr früh gestorben war wurde Lietzenburg 1705 in Charlottenburg umbenannt und die kleine Ansiedlung der Bediensteten erhielt Stadtrechte. 1720 schließlich wurde Lietzow eingemeindet. Bis Charlottenburg 1920 in Groß-Berlin eingemeindet wurde, war es die reichste Stadt Preußens.
Wilmersdorf wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Im 18. Jahrhundert kauften schließlich die ersten Berliner Land und Bauernhäuser um sie als Sommersitz zu nutzen, bis Wilmersdorf schließlich 1920 nach Groß-Berlin eingemeindet wurde.
Den Kern von Charlottenburg-Wilmersdorf bildet der für seine Einkaufsmöglichkeiten bekannte Kuhrfürstendamm. Die im 19. Jahrhundert zum Großstadtboulevard ausgebaute Flaniermeile erlangte Anfang des 20. Jahrhunderts mit seinen zahlreichen Theatern, Geschäften, Restaurants und Tanzcafés seinen vorläufigen Höhepunkt als Anziehungsort. Dadurch fungierte der Westen rund um die Gedächtniskirche als moderne Alternative zum eher historischen Berlin Mitte.
Der Nationalsozialismus setzte dieser Hochzeit ein jähes Ende, da vor allem die jüdische Bevölkerung als Künstler, Kaufleute und Intelektuelle großen Anteil an dem internationalen Flair hatten das von Charlottenburg und Wilmersdorf ausging. Mit ihrer Deportation ging demnach die schöpferische Grundlage verloren, was sich schließlich durch die Bombardierung auch äußerlich sichtbar machte.
Durch die Teilung der Stadt in West und Ost wurde Charlottenburg-Wilmersdorf endgültig zur City-West und galt von da an als Schaufenster des Westens. Seit dem Mauerfall ist die Konkurrenz um das Zentrum der Stadt jedoch wieder neu entfacht, was aber gerade den vielfältigen Reiz Berlins ausmacht. Sehenswürdigkeiten gibt es jedenfalls genug in Charlottenburg-Wilmersdorf. Ob das Theater des Westens, das Olympiastadion, die Gedächtniskirche oder der Volkspark Wilmersdorf, für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Im Jahr 2009 wurde der Bezirk von der Bundesregierung mit dem Titel „Ort der Vielfalt“ ausgezeichnet, was besonderes Engagement für kulturelle Vielfalt belohnen soll. Dies gilt jedoch nicht nur in kultureller Hinsicht. In Charlottenburg-Wilmersdorf wohnen zahlreiche Diplomaten, Politiker, Prominente und Künstler. Es ist Berlins Messestandort und hat die größte Anzahl an Cafés, Restaurants und Bars. Weiterhin ist der dünn besiedelte Stadtteil Grunewald mit dem Grunewald-Forst ein Kontrast zur belebten City-West.
Wer die vielen Seiten von Berlin entdecken will sollte dies also aus einer schönen und zentral gelegenen Ferienwohnung Berlin in Charlottenburg-Wilmersdorf machen. Der Kurfürstendamm, die Gedächtniskirche, Schloss Charlottenburg und vieles mehr ist von dort wunderbar zu erreichen und die Sehenswürdigkeiten aus Berlin Mitte sind auch nicht weit. Außerdem ist der Bezirk mit dem neuen Hauptbahnhof und dem Flughafen Tegel optimal angebunden.
Über 50 Ferienwohnungen im Bezirk Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf finden Sie hier
Bei berlin-lodge.de können Sie aus vielen wunderschönen Ferienwohnungen und Ferienhäusern Ihre Traumunterkunft auswählen.
Foto: Schloss Charlottenburg | pixelio.de
Olympiastadion Berlin
Das Olympiastadion Berlin wurde von 1934 bis 1936 anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 errichtet. Ursprünglich befand sich auf dem Gelände die Pferderennbahn Grunewald, gefolgt vom Deutschen Stadion, was anlässlich der Olympischen Spiele von 1916 errichtet wurde. Diese fanden jedoch aufgrund des 1. Weltkrieges niemals statt.Zunächst sollte das Deutsche Stadion umgebaut werden, auf geheiß des Reichskanzlers Adolf Hitler wurde jedoch zu Propagandazwecken ein völlig neues Stadion geplant. Die Architektur des Stadions orientiert sich an antiken Sportstädten und ein Großteil des Stadions wurde in die Erde eingelassen.
Am 1. August 1936 wurden das Stadion dann zusammen mit den XI. Olympischen Sommerspielen eröffnet.
Vor und während dem 2. Weltkrieg wurden vor allem die Katakomben des Stadions als Bunker und Produktionsstätte für Zünder genutzt.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Sportstädte von „Reichssportfeld“ in „Olympiastadion“ umbenannt und der ausgebrannte und wegen Baufälligkeit gesprengte Glockenturm wurde wieder aufgebaut.
1966 wurde eine Flutlichtanlage und 1974 eine erste Teilüberdachung am Stadion errichtet.
Von 2000-2004 wurde das marode Olympiastadion schließlich durch die Walter-Bau-AG saniert und zu einem Multifunktionsstadion umgebaut. Dies geschah im laufenden Stadionbetrieb. Es wurden mehr Sitzplätze, etliche Logen, eine neue Überdachung und hochmoderne Licht- und Beschallungsanlagen verbaut.
Dies brachte dem Stadion die Wertung einer 5-Sterne-Arena, der höchstmöglichen Wertung für Stadien in Europa ein.
Heute fasst das Stadion 75.000 Zuschauer und ist Veranstaltungsort vieler faszinierender Events, wie z.B. dem Finale der Fußballweltmeisterschaft im Jahr 2006.
Bei einem Besuch aus einer der zentralen Ferienwohnungen Berlin ist das Stadion auf vielen Wegen gut zu erreichen, ob zu Fuß oder mit dem Auto.
Theater des Westens
Das Theater wurde von 1895-96 auf dem ehemaligen Kohlenplatz einer Meierei im Stil des wilhelminischen Historismus errichtet. Am 1. Oktober 1896 wurde es mit dem Märchenschauspiel „Tausendundeine Nacht“ eröffnet. Der gewünschte Erfolg blieb jedoch aus, was dem Theater immer wechselnde Namen und Darbietungsformen einbrachte, bis es 1922 wieder geschlossen wurde.1935 wurde es durch die Nationalsozialisten im Rahmen des Programmes „Kraft durch Freude“ wieder eröffnet und 1944 auf Grund des 2. Weltkrieges wieder geschlossen. In dieser Zeit wurde es durch schwere Bombentreffer erheblich beschädigt.
Nach einer provisorischen Wiederherstellung des Gebäudes wurde es 1945 zur Heimstätte der städtischen Oper Berlin, die es mit Beethovens „Fidelio“ wiedereröffnete. 1961 zog die städtische Oper Berlin wieder zurück in ihren eigentlichen Standort an der Bismarckstr. Von da an wurde das Theater des Westens für Operetten und Musical-Aufführungen genutzt. Im Jahr 1978 wurde der Zuschauerraum anhand der Originalpläne Sehrings prunkvoll restauriert. Trotz beispiellosen Erfolgen und einer Dauerauslastung von bis zu 98% wurde das Haus zugunsten der drei Opernhäuser Berlins nach der Wiedervereinigung 1990 geschlossen. 1993 wurde Helmut Baumann Intendant und sorgte mit „Blue Jeans“ für ein sechs Monate ausverkauftes Haus. Da die Betreibergesellschaft, die gemeinnützige Theater-des-Westens GmbH jedoch kaum Zuschüsse bekam und immer tiefer in die roten Zahlen rutschte wurde sie 2002 schließlich geschlossen.
Im Jahreswechsel 2002/2003 übernahm schließlich die Stage-Holding das Theater des Westens. Seitdem laufen dort Langzeitaufführungen wie „Tanz der Vampire“, „Der Schuh des Manitu“ und „We will rock u“.
Schloss Charlottenburg
Im Jahr 1695 erhielt Sophie Charlotte von ihrem Gemahl, dem Kurfürsten Friedrich dem III., das sieben Kilometer vor Berlin gelegene Dorf Lietze/Lützow mitsamt einem Grundstück. Daraufhin beauftragte Charlotte den Architekten Nehring mit dem Bau einer Sommerresidenz. 1699 wurde das Schloss, was zunächst nur aus einem kleinen Kernbau bestand eingeweiht und fortan von Sophie Charlotte als Residenz genutzt. Zu dieser Zeit wurde es noch nach der naheliegenden Siedlung Lietzenburg benannt. In den folgenden Jahren wurde das Schloss immer weiter ausgebaut. Besonders nach der Krönung Friedrichs zum König Friedrich des I. von Preußen und Sophie Charlotte zur Königin von Preußen, wurde das Schloss mit großen Anbauten erweitert. Nach dem frühen Tod Sophie Charlottes im Februar 1705 nannte der König das Schloss zu ihren Ehren Charlottenburg. Im Laufe der Zeit hinterließ jeder preußische Monarch seine Spuren in Form von baulichen Veränderungen und Erweiterungen.
Dies macht Schloss Charlottenburg heute zur größten Residenz der Hohenzollern in Berlin. Das beeindruckende Gebäude mit seinen prachtvollen Räumlichkeiten ist umgeben von einem riesigen barocken Schlossgarten, mitsamt Teehaus und Mausoleum. Das Gebäude wird als Museum genutzt und es sind zahlreiche Malereien, eine Porzellansammlung, Kroninsignien Friedrichs und Sophie Charlottes, eine goldene Galerie und die größte Sammlung französischer Malerei des 18. Jahrhunderts außerhalb von Frankreich zu sehen. Außerdem werden regelmäßig Führungen und Veranstaltungen angeboten. Auch der Weihnachtsmarkt vor den Toren des Schlosses ist einen Besuch von einer nahe gelegenen Ferienwohnung Berlin aus Wert.
Messe Berlin
Bereits 1822 fand auf dem Gelände des Messeplatzes in Berlin die erste Gewerbeausstellung statt, was den Beginn der organisierten Durchführung von Ausstellungen bedeutete. 1924 hatte dann die heutige IFA unter dem Namen „Große Deutsche Funkausstellung“ seine Premiere. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Grundsteine für die Messehalle, das Haus der Funkindustrie und den Funkturm gelegt. 1935 wird dann die Deutschlandhalle gebaut. Im Laufe des zweiten Weltkrieges wird das Messegelände zum Großteil zerstört und der Wiederaufbau zieht sich bis in die 60er Jahre. Besonders in den 80er Jahren wird das Messegelände immer weiter Ausgebaut. So wird 1979 mit dem ICC Berlin die größte und modernste Tagungsstätte in Europa eröffnet. Zeitgleich fusionieren diverse Firmen zur AMK Berlin – „Ausstellungs-, Messe-, Kongress-GmbH„. Diese wird 1992 in die „Berlin Messe GmbH“ umgenannt.
Das Messegelände umfasst heute 26 Messehallen mit 160.000m² Fläche. Insgesamt umfasst das Gelände 550.000m². Zu den größten Messen gehören die „Internationale Grüne Woche Berlin“, die „Internationale Funkausstellung“, die „Internationale Tourismus-Börse“, die Jugendmesse „YOU“, die Messe für Verkehrstechnik und Fahrzeugsysteme „InnoTrans“, das „Art Forum Berlin“ und die „Fruit Logistica“. Im Jahr 2010 hat die Messe Berlin GmbH 98 Messen im In- und Ausland betrieben und einen Umsatz von 217. Mio Euro erwirtschaftet.
Auf dem Messegelände finden fast ununterbrochen Ausstellungen statt und von der Hunderassenmesse bis zur Venus ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das Gelände ist direkt mit dem Flughafen und den Autobahnen verbunden und gut von einem zentralen Apartment Berlin zu erreichen.
Charlottenburg-Wilmersdorf im Internet
| Hotel Seis am Schlern |
URL:http://www.ritterhof.com |
Charlottenburg-Wilmersdorf Gastronomie
|
Restaurant 44
Augsburger Str. 44, 10789 Berlin
|
Auf der Terrasse, mit eigenem und einzigartigem Kräutergarten, werden Sie mit allen Sinnen verwöhnt. Genießen Sie den Berliner Sonnenuntergang in einer Oase über dem Kurfürstendamm. http://www.restaurant44.de/de/ |
|
Die kleine Weltlaterne
Nestorstr.22, 10709 Berlin-Wilmersdorf
|
Die urige Galerie- Literatur- und Jazz-Kneipe ist ein Treffpunkt für Liebhaber des klassischen Oldtime Jazz. http://www.diekleineweltlaterne.de/index2.html |




