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Der Zentralfriedhof Friedrichsfelde
Friedrichsfelde
Der Ortsteil Friedrichsfelde
Friedrichsfelde ist ein Ortsteil im Berliner Bezirk Lichtenberg, der bei der Bezirksreform im Jahr 2001 seine aktuelle Form erhielt. Er ist östlich von Berlin Mitte gelegen.Entstanden ist der Ortsteil aus dem Dorf Rosenfelde, das 1265 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Ende des 17. Jahrhunderts bekam das Dorf dann zu Ehren des Kurfürsten Friedrich III. den heutigen Namen Friedrichsfelde. Der historische Mittelpunkt, auch Dorfanger genannt, befindet sich in dem Quartier Alt-Friedrichsfelde. Er ist heute noch an der Dorfkirche, die eigentlich die Dritte in Friedrichsfelde ist, erkennbar. Damals war Friedrichsfelde ein beliebter Wohnort für Handwerker.
Das Schloss Friedrichsfelde, an der Straße zu Köpenick gelegen, wurde 1695 von dem niederländischen Reeder und kurbrandenburgischen Generaladministrator Benjamin Raule erbaut. Damals hieß es noch Schloss Rosenfelde. Er nutzte das im frühklassizistischen Baustil erbaute Gebäude nur drei Jahre als Residenz. Dann viel Raule in Ungnade und wurde enteignet. Das Schloss ging in den Besitz des Königs über der es in Schloss Friedrichsfelde umbenannte. Danach wechselte es unter den Verwandten des jeweiligen Regenten mehrmals den Besitzer.
1896 wurde Friedrichsfelde mit dem Gutsbezirk Sigismund von Treskow vereinigt, wodurch dort eine Landhauskolonie entstand. Diese neu entstandene Gemeinde Friedrichsfelde wurde 1920 in Groß Berlin eingemeindet. Nach dem zweiten Weltkrieg gehörte der Ortsteil zum sowjetisch Besetzten Teil Berlins und wurde somit Teil der DDR. Der Ortsteil und das Schloss hatten den Krieg ohne größere Beschädigungen überstanden was der Grund ist warum bemerkenswert viele Gebäude aus dem 1900 Jahrhundert bis heute erhalten sind. Der Großteil von ihnen steht heute unter Denkmalschutz.
1954-1955 wurde auf dem Schlosspark des Schlosses Friedrichsfelde der Tierpark Berlin errichtet. Aufgrund der Teilung lag der Zoologische Garten Berlin im Britischen Sektor und war somit für die Bürger der DDR nicht zugänglich. Daher wurde kurzerhand ein neuer Tierpark errichtet. Bei der Errichtung wurde besonderer Wert auf den Erhalt des ehemaligen Schlossparks und die weiterhin parkartige Gestaltung des Tierparks gelegt, die besonders durch breite Alleen und viel Baumbestand ausgedrückt wird. Mit 7500 Tieren in 900 Arten ist der Tierpark Berlin bis heute eine beliebte Attraktion und vor allem für seine erfolgreiche Zucht von Afrikanischen Elefanten bekannt.
Der Ortsteil ist im Norden, im Osten und im Süden von Bahndämmen eingegrenzt. Im Westen grenzt der Ortsteil Rummelsburg an. Außer der historischen Bebauung im Ortskern, die heute größtenteils unter Denkmalschutz steht, befinden sich in Friedrichsfelde vornehmlich mehrgeschossige Neubauten. Diese sind vornehmlich typische Plattenbauten die zwischen 1960 und 1990 erbaut wurden. Eine Besonderheit ist jedoch die Splanemann-Siedlung, die 1930 fertiggestellt wurde. Sie ist die erste Plattenbausiedlung Deutschlands und sieht vergleichsweise interessant aus.
Im Norden des Tierparks befindet sich ein großer Verwaltungskomplex der unter anderem einige Ämter und die Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin beherbergt. Das Gelände gehörte zu DDR-Zeiten der Stasi. Andere Ortsteile wie Berlin Mitte sind jederzeit über die 4 Nahverkehrsbahnhöfe im Ortsteil zu erreichen, sodass ganz Berlin von einem Apartment in Friedrichsfelde aus erreicht werden kann.
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Foto: Tierpark Berlin | pixelio.de
Der Zentralfriedhof Friedrichsfelde
Der Zentralfriedhof Friedrichsfelde wurde im Jahr 1881 als „Städtischer Gemeindefriedhof für Berlin“ eingeweiht und war als Armenfriedhof gedacht. Bis 1911 hat die Stadt Berlin ihre Armen ausschließlich auf diesem Friedhof bestattet und die Kosten für ihre Gräber getragen.Der Friedhof wurde von Stadtgartendirektor Hermann Mächtig und Gartenbaudirektor Axel Fintelmann wie eine Parkanlage, nach dem Vorbild des Hamburger Ohlsdorf Friedhofs gestaltet.
Die Beisetzung des deutschen Sozialdemokraten Wilhelm Liebknecht im Jahr 1900 machte den Friedhof auch über die Stadtgrenzen Berlins hinaus bekannt. Seit dieser Zeit ließen sich auch wohlhabendere Bürger der Stadt dort begraben.
Vor allem wurde es aber ein Friedhof für Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung.
Im vorderen Teil des Friedhofs sind daher besonders viele Mitglieder der Gründergeneration der deutschen Sozialdemokratie bestattet worden.
Im Jahr 1919 wurden die Opfer der politischen Auseinandersetzungen, unter ihnen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg im hinteren Teil des Friedhofs bestattet. Dort entstand eine Art Gedenkstätte der KPD und Ludwig Mies van der Rohe entwarf ein Revolutionsmonument, das im Jahr 1926 als ein bedeutsames Beispiel für moderne Denkmalbauten eingeweiht wurde.
Die Nationalsozialisten ließen es Abreißen und die Grabstätten einebnen, sodass heute nur noch eine Gedenkstele den Ort markiert.
Im vorderen Teil des Friedhofs befindet sich seit 1951 die „Gedenkstätte der Sozialisten“, auf deren Gestaltung die Führung der DDR großen Einfluss genommen hat.
Auf dem Friedhof fanden insgesamt viele Persönlichkeiten der Zeitgeschichte ihre letzte Ruhestätte. Einige Gräber stehen unter Denkmalschutz und der Zentralfriedhof Friedrichsfelde kann als ein Spiegel der politischen Ereignisse und geistig-kultureller Strömungen des 20. Jahrhunderts betrachtet werden.
Im Volksmund wird der Friedhof auch als Sozialistenfriedhof bezeichnet.
Foto: Zentralfriedhof Friedrichsfelde | berlinansichten.de
Friedrichsfelde Gastronomie
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Ristorante Marco Polo
Dolgenseestraße 11A, 10319 Berlin
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Im Marco Polo kann in ruhiger Lage entspannt italienisch gegessen werden. Das Restaurant ist Familienfreundlich und verfügt über eine eigene Cocktailbar. http://www.ristorante-marcopolo.de/index.htm |
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Märkische Aue
Alfred-Kowalke-Str. 1,
10315 Berlin
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In der Kleingartenanlage Märkische Aue befindet sich ein Lokal in dem man gut und erschwinglich gute deutsche Küche genießen kann. Im Sommer kann auch draußen im Biergarten gesessen werden. |




