Berlin und Umgebung
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Das Schloss Friedrichsfelde
Der Tierpark Berlin
Der Stadtpark Lichtenberg
Das Sportforum Hohenschönhausen
Lichtenberg
Der Bezitk Lichtenberg
Der Bezirk Lichtenberg entstand im Jahr 2001 durch die Zusammenlegung der beiden ehemaligen Bezirke Lichtenberg und Hohenschönhausen. Der heutige Bezirk besteht aus 10 Ortsteilen die allesamt aus unabhängigen Dörfern und Stadtteilen hervorgegangen sind. Lichtenberg ist östlich vom Zentrum Berlins gelegen und gehörte somit vor der Wende 1989 zur DDR. Seinen Namen hat der Bezirk vom Ortsteil Lichtenberg, der heute auch als Alt-Lichtenberg bezeichnet wird.Der Ehemalige Bezirk Lichtenberg entstand 1920 bei der Gründung Groß-Berlins. Die Orte, die den damaligen Ortsteilen ihre Namen gegeben haben sind zum Großteil im 13. und 14. Jahrhundert entstanden. 1979 wurden dann die Ortsteile Marzahn, Mahlsdorf, Kaulsdorf, Biesdorf und Hellersdorf ausgegliedert und unter dem Namen Marzahn zu einem eigenständigen Verwaltungsbezirk zusammengefasst. Dieser wurde 1986 abermals geteilt.
Hohenschönhausen war von 1985 bis 2001 ein eigenständiger Bezirk, nachdem es seit der Gründung Großberlins 1920 zu Berlin Weißensee gehört hatte. Da Hohenschönhausen im Nordosten an der Stadtgrenze Berlins gelegen ist hat es bis in die 1970er Jahre einen eher dörflichen Charakter besessen. Dies änderte sich in der folgenden Zeit rapide, da in Form von Plattenbauten in rasantem Tempo Wohnraum für rund 90.000 Einwohner geschaffen wurde.
Heute hat der Bezirk Lichtenberg rund 250.000 Einwohner, von denen 14,2% Migrationshintergrund haben. Im Jahr 2008 wurde Lichtenberg der Titel „Ort der Vielfalt“ verliehen. Der Bezirk beheimatet viele Sportvereine und Trainingsstätten, denen unter anderem der mehrmalige deutsche Eishockey-Meister EHC Eisbären Berlin sowie die Eisschnellläuferin Claudia Pechstein und die Schwimmerin Franziska van Almsick entstammen. Das Sportforum Hohenschönhausen ist Teil des Olympiastützpunktes Berlin und das größte Sport- und Trainingszentrum Europas.
Sehenswerte Orte, die Berlin Lichtenberg zu einem Interessanten Reiseziel machen sind unter anderem das klassizistische Schloss Friedrichsfelde, Rathaus Lichtenberg, welches den zentralsten Punkt Lichtenbergs markiert, das bereits erwähnte Sportforum Hohenschönhausen und der Tierpark Friedrichsfelde, der in den letzten Jahren besonders durch seine Züchtung afrikanischer Elefanten bekannt geworden ist. All diese Orte lassen sich hervorragend aus einer schönen Ferienwohnung Berlin z.B. Zentral im Ortsteil Friedrichsfelde erkunden.
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Foto: Schloss Friedrichsfelde | pixelio.de
Das Schloss Friedrichsfelde
Theodor Fontane hat Schloss Friedrichsfelde bei seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg als „das Charlottenburg des Ostens“ bezeichnet. Der frühklassizistische Bau ist mitten im Tierpark Berlin im Ortsteil Friedrichsfelde gelegen und wurde im Jahr 1695 als Schloss Rosenfelde errichtet.
Das Gebäude im holländischen Landhausstil wurde vom kurbrandenburgischen Generalmarinedirektor Benjamin Raule in Auftrag gegeben. Drei Jahre später starb sein Gönner, der große Kurfürst Friedrich Wilhelm und Raule viel wegen seiner Geschäftspraktiken in Ungnade. Daraufhin wurde enteignet, wodurch das Haus in den Besitz des preußischen Königs gelangte und in Friedrichsfelde umbenannt wurde.
Im Jahr 1719 wurde der Bau auf seine heutige Größe erweitert und mit einer dreiflügeligen Barocktreppe versehen. In dieser Zeit wechselte das Gebäude mehrmals den Besitzer.
Im Jahr 1800 erhielt es mit einer frühklassizistischen Fassade das heutige Aussehen. Zwölf Jahre später wurde die noch heute erkennbare Gartenanlage angelegt.
Das Schloss überstand den Zweiten Weltkrieg weitestgehend unbeschadet, verfiel anschließend jedoch zusehends, da sich niemand kümmerte. Als Ost-Berlin einen Tierpark bekommen sollte hatten die Organisatoren ihre Büros in den Räumlichkeiten. Zwischenzeitlich wurden sogar einige Räume als Stallungen genutzt.
Die Tierparkleitung unter dem Direktor Heinrich Dathe war es, die sich für die Restaurierung des Gebäudes im Zeitraum von 1970 bis 1981 einsetzte. Zu der Zeit war sogar ein Abriss des Gebäudes geplant.
Heute ist das Schloss im Besitz des Tierparks. Das innere ist vollständig wieder hergerichtet und beinhaltete neben aus Eisen gegossenen Möbeln und Schmuckstücken auch einige Gemälde.
In der Zukunft soll eine Ausstellung der zoologischen Geschichte Berlins eingerichtet werden.
Foto: Schloss Friedrichsfelde | schloss-friedrichsfelde.de
Der Tierpark Berlin
Der Tierpark Berlin ist einer von zwei Zoologischen Gärten in Berlin. Mit 160 Hektar Fläche ist er nicht nur der größere der beiden Parks in Berlin, sondern auch der größte Landschaftstiergarten in Europa. Er wurde angelegt, weil nach der Teilung Berlins in Folge des Zweiten Weltkriegs nur der Westteil über einen zoologischen Garten verfügte.
Die Hauptstadt der DDR benötigte also einen eigenen, woraufhin man den Schlossgarten Friedrichsfelde wählte, der nach der Enteignung der Verwahrlosung preisgegeben war.
Nach der Grundsteinlegung Ende 1954 wurde der Park im Frühling 1955 hergerichtet.
Bei der Eröffnung konnten 400 Tiere in 120 Arten besichtigt werden. Heinrich Dathe übernahm bereits in der Aufbauphase den Posten des Zoodirektors und blieb im Amt, bis er 1990 zwangssuspendiert werden musste. Der Tierpark wurde nach der Eröffnung kontinuierlich erweitert, wobei als erstes die Felsanlage für Bären und große Freisichtgehege entstanden. In dieser Zeit wurde der Grundstein für die weitläufige Parkanlage gelegt, die der Tierpark heute ist.
Neben dem Versuch den Schlosspark, weitestgehend bei zu behalten wurden die Wege in Alleen angelegt, die natürlichen Baumbestände weitestgehend erhalten und die Gehege großzügig geschnitten und oft nur von Wassergräben getrennt.
Nach dem Fall der Mauer kam die Diskussion auf ob Berlin überhaupt zwei zoologische Gärten bräuchte, sodass der Tierpark zwischenzeitlich geschlossen werden sollte. Anstelle dessen wurde er in die Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH umgewandelt und die Zusammenarbeit mit dem Zoologischen Garten intensivierte sich.
Nachdem die Struktur des Tierparks lange Zeit festgelegt zu sein schien wurde der Lageplan ab Mitte der 1990er Jahre grundlegend verändert.
Heute hat der Tierpark Berlin durchschnittlich 7500 Tiere in 900 Arten zu besichtigen. Besonders erfolgreich ist die Zucht der Afrikanischen Elefanten. Im Jahr 2010 haben seit der Eröffnung 90 Millionen Besucher den Park betreten.
Foto: Tierpark Berlin | pixelio.de
Der Stadtpark Lichtenberg
Der Stadtpark Lichtenberg befindet sich im gleichnamigen Ortsteil des Bezirkes zwischen der Möllendorffstraße und den Gleisanlagen der Ringbahn.Zurückzuführen ist die Anlage auf General Wichard von Möllendorff, der bereits im Jahr 1798 3 Morgen des Geländes erworben hatte, um sich ein schlossartiges Gutshaus mit einer Parkanlage errichten zu lassen. Der Park wurde mit interessanten und seltenen Gehölzen bepflanzt. Dazu wurden Treibhäuser, eine Orangerie und Sonnen- und Lusthäuser errichtet.
1808 fand dort sogar eine Geburtstagsfeier zu ehren Friedrich Wilhelm III. statt.
Nach dem Tod Möllendorffs erwarb der Armeelieferant Dotti das Anwesen, nach dem heute eine Straße in der Nähe benannt worden ist. Da dieser versuchte daraus Gewinne zu machen wurde am Rande des Parks Mitte des 19. Jahrhunderts eine Wachstuchfabrik errichtet.
Im Jahr 1907 errichtete die Gemeinde Lichtenberg ein neogotisches Rathaus am Rand der Anlage und erwarb das Grundstück schließlich.
1910 wurde der Park zu einer öffentlichen Anlage, bei der die seltenen Gehölze erhalten geblieben sind. Das Anwesen von Möllendorff musste jedoch einem Schulgebäude weichen.
Zwischen 1920 und 1930 wurde die Anlage dann nach den Anforderungen an ein Erholungsgebiet umgestaltet. Zu dieser Zeit wurde auch der Brunnen Jüngling mit Fisch am Osteingang errichtet.
Nach dem Krieg wurden viele Schutthaufen im Park abgeladen, wodurch der Helenenhügel entstanden ist, der heute zum Rodeln benutzt wird. Im Jahr 1950 wurde der Park dann erweitert und umgebaut. Schutt wurde beseitigt und die Freilichtbühne, ein Planschbecken, ein Sportstadion und Gärtnerstützpunkte wurden errichtet. Seit dieser Zeit befindet sich auch das Gymnasium, das Haus der Kinder und das Theater an der Parkaue im Schulgebäude.
Zwischen 1965 und 1968 wurde der Park dann generalüberholt. Das Stadion wurde saniert und weitere Sportanlagen angelegt. Zahlreiche Skulpturen wurden an den Wegen aufgestellt und der Bewuchs wurde erneuert.
Foto: Stadtpark Lichtenberg | fotos-berlin24.de
Das Sportforum Hohenschönhausen
Das Sportforum Hohenschönhausen ist ein etwa 500.000m² großes Areal im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen, auf dem sich rund 35 Sportanlagen befinden, die überwiegend für den Leistungssport genutzt werden. Es wurde im Jahr 1954 gegründet und ist Europas größtes Sport- und Trainingszentrum.
Das gesamte 1956 errichtete Gebäudeensemble befindet sich heute unter Denkmalschutz.
Die Anlage ist die Heimat von 30 Sportvereinen und beherbergt den größten deutschen Olympiastützpunkt, zwölf Sport-Bundesstützpunkte, einen Standort des Schul- und Leistungssportzentrums Berlin, das Sportinternat „Haus der Athleten und das Institut für Sportwissenschaften der Humboldt-Universität.
Im Sportforum werden 16 olympische Disziplinen und leistungsorientierter Behindertensport ausgeübt. Hier eine Übersicht der Sportarten:
Basketball, Beachvolleyball, Bogenschießen, Boxen, Eishockey, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Fechten, Fußball, Handball, Judo, Leichtathletik, Radsport, Schwimmen, Turnen, Volleyball
Besonders die Betreuungsmöglichkeiten durch den Olympiastützpunkt sorgen für ein besonders Leistungsförderndes Umfeld für die Athleten. Auf dem Gelände befinden sich z.B. 3 Eishallen, von denen eine die 400m Lange Hallen-Eisschnellaufbahn und eine weitere ein Eishockeystadion, der „Wellblechpalast“, ist. Außerdem gibt es 2 Leichtathletikhallen, 2 Turnhallen, 2 Handballhallen, eine Judo-, Fecht-, und Bogenschieß- sowie eine Volleyball- und Beachvolleyballhalle.
Außerdem gibt es noch viele Freianlagen und Kunstrasenplätze.
Die Sportanlagen werden vom Land Berlin betrieben und unterstehen der Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Das Sportforum Berlin gilt als die wichtigste Trainingsstätte des Spitzensports in Berlin und somit auch Bundesweit.
Foto: Sportforum Hohenschönhausen | berlin-fuer-entdecker.de
Lichtenberg Gastronomie
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Hafenküche
Zur Alten Flussbadeanstalt 5, 10317 Berlin
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Direkt an der Spree gelegen kommt in der Hafenküche nur frisches auf den Tisch! Was zunächst als Kantine angefangen hat ist heute ein ausgewachsenes Restaurant mit Aussenterassen, auf denen man einen herlichen Spreeblick genießen kann. http://www.hafenküche.de/ |
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Gasthaus Bielefeld
Rhinstr. 21,
10315 Berlin
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Das Gasthaus
ist ganzjährig bewirtschaftet. Gepflegte Biere und eine anspruchsvolle regionale Küche laden im Gasthaus-Bielefeldt mitten im Grünen zum Verweilen ein. http://www.gasthaus-bielefeldt.de/index.html |




